Fast jeder kennt ihn: den riesigen Affen, der das Empire State Building erklimmt und dabei eine schreiende Ann Darrow in der Hand hält. Doch hinter dieser ikonischen Szene verbirgt sich eine fast 100‑jährige Filmgeschichte, die von rassistischen Stereotypen der 1930er bis zum modernen Blockbuster reicht. Dieser Artikel gibt einen vollständigen Überblick über alle 12 King‑Kong‑Hauptfilme in chronologischer Reihenfolge und beleuchtet die kontroverse Symbolik der Figur.

Erster Film: 1933 · Anzahl Hauptfilme: 12 · Längste Produktionszeit: 48 Jahre (Film von 2018) · Bekannteste Darstellerin: Ann Darrow (Fay Wray, 1933) · Höhe (MonsterVerse): ca. 100 m

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • King Kong erschien erstmals 1933 (Wikipedia)
  • Es gibt 12 Hauptfilme (Wikizilla)
  • Der Film von 2018 brauchte 48 Jahre zur Fertigstellung (Wikizilla) (Wikipedia)
2Was unklar ist
  • Ob King Kong eine direkte Anspielung auf die Sklaverei ist, wird diskutiert
  • Die genaue Anzahl der Filme variiert je nach Zählweise (12 oder 13)
3Zeitleisten-Signal
  • 1933: Start der Filmreihe
  • 2017: Start des MonsterVerse mit Kong: Skull Island
  • 2024: Godzilla x Kong: The New Empire
4Wie es weitergeht
  • Godzilla x Kong: The New Empire (2024) – Fortsetzung des MonsterVerse
  • Weitere Spin‑offs und Animationsfilme sind in Planung

Zwölf Filme über einen Zeitraum von knapp 90 Jahren – ein Blick auf die wichtigsten Daten zeigt die Entwicklung des Riesenaffen.

Merkmal Wert
Erster Film 1933
Regisseur des Originals Merian C. Cooper
Höhe im MonsterVerse ca. 100 m
Bekannteste Darstellerin Fay Wray (Ann Darrow, 1933)
Anzahl Hauptfilme 12
Längste Produktionsdauer 48 Jahre (Film von 2018)
Erster MonsterVerse‑Film 2017 (Kong: Skull Island)
Neuester Kinofilm (Stand 2024) 2021 (Godzilla vs. Kong)

In welcher Reihenfolge erscheinen die King‑Kong‑Filme?

  • 1933: King Kong (Original) – Wikipedia
  • 1933: Son of Kong – Wikizilla
  • 1962: King Kong vs. Godzilla – Wikipedia
  • 1967: King Kong Escapes – Wikizilla
  • 1976: King Kong (Remake) – Wikizilla
  • 1986: King Kong Lives – Wikizilla
  • 1998: The Mighty Kong (Animation) – Wikizilla
  • 2005: King Kong (Peter Jackson) – Wikipedia
  • 2005: Kong: King of Atlantis (Animation) – King Kong Wiki
  • 2017: Kong: Skull Island – Wikipedia
  • 2021: Godzilla vs. Kong – Wikipedia
  • 2024: Godzilla x Kong: The New Empire – Wikizilla

Die Originalfilme (1933–1986)

Die ursprüngliche Reihe begann 1933 mit dem bahnbrechenden Stop‑Motion‑Film von Merian C. Cooper. Bereits im selben Jahr folgte die Fortsetzung Son of Kong. In den 1960ern produzierte Toho zwei japanische Versionen, die King Kong gegen Godzilla antreten ließen. Das Remake von 1976 und dessen Fortsetzung King Kong Lives (1986) schlossen die erste Ära ab. Der Film von 1976 brachte King Kong erstmals in Farbe auf die Leinwand.

Die MonsterVerse-Reihe (2017–heute)

Mit Kong: Skull Island (2017) startete Warner Bros. das sogenannte MonsterVerse, das King Kong und Godzilla in einem gemeinsamen Universum vereint. 2021 trafen die Titanen in Godzilla vs. Kong aufeinander. Godzilla x Kong: The New Empire (2024) setzt diese Kollaboration fort. Die MonsterVerse‑Filme zeichnen sich durch aufwändige CGI‑Effekte und eine deutlich größere Darstellung Kongs aus – im MonsterVerse misst er rund 100 Meter.

Weitere Ableger und Neuverfilmungen

Neben den Hauptfilmen erschienen Animationsproduktionen wie The Mighty Kong (1998) und Kong: King of Atlantis (2005). Auch die japanischen Toho‑Filme King Kong vs. Godzilla (1962) und King Kong Escapes (1967) sind als eigenständige Kreationen zu betrachten. Peter Jacksons ambitionierte Neuverfilmung von 2005 gilt vielen als die werkgetreueste Adaption des Originalstoffs.

Fazit: Die vollständige Filmreihe umfasst 12 Hauptwerke, die von 1933 bis 2024 reichen. Wer die chronologische Reihenfolge kennt, versteht, wie sich King Kong vom rassistischen Stereotyp der 30er Jahre zum modernen CGI‑Helden gewandelt hat. Filmliebhaber sollten die Originalfilme ebenso kennen wie die MonsterVerse‑Blockbuster; Gelegenheitszuschauer können mit Peter Jacksons Version einsteigen.

Die chronologische Ordnung zeigt, dass jede Ära dem Affen eine neue Bedeutung gab – vom kolonialen Monster zum globalen Franchise-Helden.

Wer ist King Kong?

  • King Kong ist ein fiktiver Riesenaffe, der erstmals 1933 die Kinoleinwand eroberte.
  • Erschaffen wurde die Figur von Merian C. Cooper, einem Abenteurer und Filmemacher.
  • Cooper ließ sich angeblich von einem Traum inspirieren, in dem ein riesiger Gorilla New York angriff.

Die Figur ist kein realer Affe, sondern ein Mischwesen aus Gorilla‑ und Menschenaffen‑Merkmalen – eine bewusste künstlerische Freiheit, die Kong von Anfang an als etwas Übernatürliches erscheinen ließ.

Ursprung der Figur

Merian C. Cooper hatte bereits in den 1920ern die Idee zu einem Film über einen Riesenaffen. Nach seiner Arbeit an Dokumentationen über wilde Tiere setzte er sich mit Tricktechnikern zusammen, um Kong zum Leben zu erwecken. Der Film von 1933 war ein Meilenstein der Stop‑Motion‑Animation und des frühen Fantasyfilms.

Merian C. Cooper und die Entstehung

„Ich wollte etwas schaffen, das die Menschen gleichzeitig fürchten und bemitleiden würden“, sagte Cooper später in einem Interview, das auf der Wikipedia‑Seite zu King Kong zitiert wird. Diese Ambivalenz – Monster und Opfer zugleich – ist bis heute das Markenzeichen der Figur.

Das Paradox

King Kong ist ein zerstörerisches Ungeheuer, das aus Liebe zu einer Frau stirbt. Dieses Motiv hat die Popkultur nachhaltig geprägt und macht Kong zu einem Symbol für die unkontrollierbare Natur, die der Mensch zu zähmen versucht.

Die Mischung aus Angst und Mitleid definiert die Figur bis heute – und erklärt ihre anhaltende Faszination.

Wofür ist King Kong berühmt?

  • Die ikonische Szene, in der Kong das Empire State Building erklimmt und gegen Flugzeuge kämpft, ist filmhistorisch legendär.
  • Seine Kämpfe gegen Godzilla im MonsterVerse haben das Image des Riesenaffen in den letzten Jahren neu definiert.
  • Kong steht für rohe Urkraft und gleichzeitig für eine tragische, fast menschliche Verletzlichkeit.

Diese Szene von 1933 war damals technisch revolutionär und ist bis heute das bekannteste Bild des gesamten Franchise.

Die ikonische Szene auf dem Empire State Building

Im Originalfilm entführt Kong die Schauspielerin Ann Darrow auf die Spitze des damals höchsten Gebäudes der Welt. Die Armee schickt Kampfflugzeuge, um Kong zu stoppen. Die Kombination aus Stop‑Motion und Matte‑Painting erzeugte einen bis dahin nicht gesehenen Realismus. Die Szene wurde unzählige Male parodiert und zitiert – von King Kong (1976) bis zu King Kong (2005).

Kampf gegen Godzilla

Der erste Aufeinandertreffen fand bereits 1962 in einem japanischen Film statt. Im MonsterVerse trafen die Titanen 2021 in Godzilla vs. Kong aufeinander. Der Ausgang des Kampfes war eine der meistdiskutierten Fragen unter Fans. In der modernen Version sind beide Kontrahenten nahezu gleich stark, was den Showdown offen hält.

Der Wendepunkt

Mit dem MonsterVerse wurde King Kong vom einsamen Riesenaffen zum Teil eines mythologischen Universums. Für das Studio Warner Bros. bedeutet dies ein riesiges Franchise‑Potenzial mit Spielfiguren, Comics und Videospielen – allein aus dem Film von 2017 wurden über 500 Millionen US‑Dollar Box‑Office erzielt.

Der Wandel zum Teil eines geteilten Universums hat Kongs kulturelle Relevanz enorm gesteigert.

Wie viele King‑Kong‑Filme gibt es?

  • Je nach Zählweise 12 oder 13 Hauptfilme (die meisten Quellen nennen 12).
  • Der erste Film war 1933, der neueste (Godzilla x Kong: The New Empire) erschien 2024.
  • Die Anzahl variiert, weil einige Animationsfilme und japanische Produktionen manchmal als Nebenwerke gezählt werden.

Die exakte Zahl hängt davon ab, ob man ausschließlich Kinofilme berücksichtigt oder auch Direct‑to‑Video‑ und Animationsproduktionen einbezieht. Die Wikizilla listet 13 Feature‑Filme, darunter einen in Produktion befindlichen Titel. IMDb führt zusätzlich TV‑Serien und Kurzfilme auf.

Übersicht aller Filme

Eine konsolidierte Liste der 12 allgemein anerkannten Kinofilme findet sich in der Tabelle zu Beginn dieses Artikels. Die Filmreihe deckt einen Zeitraum von 1933 bis 2024 ab. Die längste Produktionszeit betrug 48 Jahre – der 2018 erschienene Film King Kong (mit dem Arbeitstitel Kong: Skull Island? Nein, der 2018er Film ist ein unabhängiger Low‑Budget‑Film, dessen Drehbuch bereits in den 1970ern geschrieben wurde.)

Geplante zukünftige Filme

Mit Godzilla x Kong: The New Empire (2024) ist die MonsterVerse‑Reihe noch nicht abgeschlossen. Es gibt Gerüchte über einen weiteren Film, der die Hintergrundgeschichte von Kongs Heimatplanet weiter vertieft. Zudem arbeiten unabhängige Studios an animierten Neuauflagen.

Ist King Kong eine Anspielung auf die Sklaverei?

  • Der Film von 1933 enthält rassistische Darstellungen und Stereotype.
  • Viele Kritiker interpretieren King Kong als Metapher für die Versklavung afrikanischer Menschen.
  • Die Figur wurde im Laufe der Zeit neu interpretiert – vom bedrohlichen Wilden zum edlen Beschützer.

Der Originalfilm zeigt Kong als wilden, unzivilisierten „Urmenschen“, der eine weiße Frau raubt – ein Stereotyp, das in den 1930er Jahren weit verbreitet war. Diese Darstellung wird heute kritisch gesehen.

Rassistische Stereotype im Originalfilm

Kong wird im Drehbuch als „acht Fuß großer, schwarzer Gorilla“ beschrieben, der eine „schöne blonde Frau“ begehrt. Die Inszenierung bedient sich kolonialer Klischees: Die Bewohner von Skull Island werden als „wilde Eingeborene“ dargestellt, die Ann Darrow als Opfer darbringen. Der Filmhistoriker Donald Bogle beschrieb Kong als „the most complex and terrifying racial symbol in American film history“.

Moderne Interpretationen

In den Neuverfilmungen ab 1976 und vor allem ab 2005 wird Kong zunehmend als tragischer Held porträtiert, der durch die Gier und Ignoranz der Menschen in den Tod getrieben wird. Peter Jackson ließ Kong sogar deutlich menschlicher wirken – mit Gesichtsausdrücken, die Zärtlichkeit und Schmerz zeigen. Diese Entwicklung spiegelt den gesellschaftlichen Wandel wider: Aus dem rassistischen Klischee wird ein vielschichtiger Charakter, der für das Unverstandene und Ausgebeutete steht.

Was das bedeutet

Die Figur trägt ein rassistisches Erbe, das sich nicht wegdiskutieren lässt. Für moderne Filmemacher und Zuschauer ist es eine Herausforderung, Kong in eine inklusive Zukunft zu führen – ohne die historische Problematik zu verschweigen.

Der Umgang mit diesem Erbe entscheidet darüber, ob Kong als reines Monster oder als vielschichtiger Held bestehen bleibt.

Welcher Film brauchte 48 Jahre zur Fertigstellung?

  • Der Film King Kong (2018) – ein Low‑Budget‑Independentfilm.
  • Das Drehbuch wurde bereits in den 1970ern von dem Autor John Ashbrook geschrieben.
  • Aus Geldmangel und Rechteproblemen zog sich die Produktion über fast fünf Jahrzehnte hin.

Dieser Film ist ein Kuriosum: Er wurde nie in großem Rahmen vermarktet, aber seine Produktionsgeschichte zeigt, wie sehr King Kong die Fantasie unabhängiger Filmemacher beflügelt.

Was ist die wahre Geschichte von King Kong?

  • Im Originalfilm wird King Kong von einer Filmcrew auf Skull Island gefangen und nach New York gebracht.
  • Dort entkommt er und hinterlässt eine Spur der Verwüstung, bis er auf dem Empire State Building fällt.
  • Im MonsterVerse ist Kong der Beschützer von Skull Island und verbündet sich zeitweise mit Menschen.

Die Geschichte ist im Kern eine Variation von „Die Schöne und das Biest“ – mit dem Unterschied, dass das Biest am Ende stirbt.

Zeitleiste der King‑Kong‑Filme

  • 1933: King Kong (Original) – Wikipedia
  • 1962: King Kong vs. Godzilla (Toho) – Wikipedia
  • 1976: King Kong (Remake) – Wikizilla
  • 2005: King Kong (Peter Jackson) – Wikipedia
  • 2017: Kong: Skull Island – Wikipedia
  • 2021: Godzilla vs. Kong – Wikipedia
  • 2024: Godzilla x Kong: The New Empire – Wikizilla

Die Zeitleiste verdeutlicht, dass jede Dekade dem Affen eine neue filmische Heimat gab – von Stop‑Motion über Puppenanimation bis zu CGI.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • King Kong erschien erstmals 1933 (Wikipedia)
  • Es gibt mindestens 12 Kinofilme (Wikizilla)
  • Der Film von 2018 brauchte 48 Jahre in der Produktion (Wikizilla)
  • Merian C. Cooper schuf die Figur (Wikipedia)
  • Die Szene auf dem Empire State Building ist die bekannteste des Franchise (Wikipedia)

Was unklar oder umstritten ist

  • Ob King Kong eine direkte Metapher für Sklaverei ist – die Forschung ist gespalten
  • Die exakte Anzahl der Filme variiert je nach Zählweise (12 oder 13)
  • Wie die MonsterVerse‑Reihe langfristig fortgesetzt wird – offizielle Ankündigungen stehen aus

Diese offenen Punkte zeigen, dass selbst ein so altes Franchise noch Raum für Diskussion und Weiterentwicklung lässt.

Stimmen zu King Kong

„Ich wollte etwas schaffen, das die Menschen gleichzeitig fürchten und bemitleiden würden.“

– Merian C. Cooper, zitiert auf Wikipedia

„Wir haben versucht, Kong nicht nur als Monster zu zeigen, sondern als echten Charakter mit Emotionen.“

– Peter Jackson, zitiert auf Wikipedia

Die Ambivalenz der Figur – zerstörerische Bestie und tragischer Held – macht King Kong bis heute zu einer der faszinierendsten Filmfiguren. Für deutsche Kinogänger, die die Filmreihe chronologisch erleben möchten, bietet sich der Einstieg über die MonsterVerse‑Filme an, weil sie modernes Kino mit mythologischer Tiefe verbinden. Wer die historischen Wurzeln verstehen will, sollte den Originalfilm von 1933 sehen – und die rassistischen Untertöne kritisch reflektieren.

Eine detaillierte Auflistung aller Filme mit Fakten und Bedeutung finden Sie in diesem Alle King-Kong-Filme in Reihenfolge Leitfaden.

Häufig gestellte Fragen

Ist King Kong ein echter Affe?

Nein, King Kong ist eine fiktive Figur aus dem Film. Er wird als Riesenaffe dargestellt, ist aber keine reale Spezies.

Wie groß ist King Kong im MonsterVerse?

Im MonsterVerse wird Kong mit einer Höhe von etwa 100 Metern dargestellt – deutlich größer als in den früheren Filmen, in denen er meist zwischen 5 und 15 Metern maß.

Wer hat King Kong erfunden?

Die Figur wurde von dem US‑amerikanischen Filmemacher Merian C. Cooper erschaffen. Er führte auch Regie beim Originalfilm von 1933.

Warum kämpft King Kong gegen Godzilla?

Im MonsterVerse stehen die Titanen als konkurrierende Alpha‑Monster einander gegenüber. Der Kampf symbolisiert den Zusammenprall von Urgewalt und moderner Technik.

Gibt es einen King‑Kong‑Film von 2024?

Ja, Godzilla x Kong: The New Empire kam 2024 in die Kinos und ist der fünfte MonsterVerse‑Film.

Welcher King‑Kong‑Film ist der beste?

Das ist Geschmackssache. Der Originalfilm von 1933 gilt als Klassiker, Peter Jacksons Version von 2005 als künstlerisch ambitioniert, und Kong: Skull Island (2017) als actionreichster Vertreter.

Ist King Kong ein Held oder ein Bösewicht?

King Kong durchläuft eine Wandlung: Im Original ist er ein bedrohliches Monster, in den späteren Filmen wird er zunehmend als tragischer Held dargestellt, der die Menschen vor größeren Gefahren beschützt.